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AKTUELLE SICHERHEITSMASSNAHMEN IM ZUSAMMENHANG MIT DEM CORONA-VIRUS

Um eine Verbreitung von SARS-CoV-2 über die Praxis zu verhindern haben wir die Praxisabläufe verändert:

  1. Für jeden Besuch in der Praxis bitten wir Sie sich zuvor telefonisch 030-3011390 oder
    per Email unter info@praxiszentrum-kaiserdamm.de anzumelden um einen Termin zu vereinbaren.
  2. Blutentnahmen finden derzeit nur nach Terminvereinbarung statt.
  3. Rezepten, Heilmittelverordnungen etc. können auch telefonisch oder per Email angefordert werden.
  4. Beim Betreten der Praxis ist zwingend ein Mundschutz zu tragen.
  5. Aufgrund des überhöhten Telefonaufkommens ist unsere Telefonanlage teilweise überlastet. Wir bitte diesen Umstand zu entschuldigen. Versuchen Sie es bitte einfach erneut.

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Bitte melden Sie sich hier an, dass wir Sie regelmäßig mit wichtigen Informationen zur Praxisorganisation und zum Virus versorgen können: Anmeldung Newsletter Praxiszentrum Kaiserdamm

WEITERE INFORMATIONEN IM ZUSAMMENHANG MIT SARS-COV-2 – FAQ

Viele unserer Patienten haben ein hohes Risiko für einen schweren Verlauf der Coronavirus-Krankheit COVID-19. Insbesondere Patienten mit Lungenproblemen und ältere Menschen sind durch das Virus gefährdet. Mit den Maßnahmen möchten wie unsere Patienten dabei unterstützen eine Neuinfektion zu vermeiden indem wir Ihnen, wenn möglich, den Weg in die Praxis ersparen. Außerdem helfen die Maßnahmen eine Übertragung von Infektionen auf die Mitarbeiter zu verhindern. Dadurch hoffen wir, dass wir eine komplette Schließung der Praxis (z. B. wegen Quarantäne) abwenden können und so handlungsfähig bleiben, um unsere wichtige Aufgabe in der Schwerpunktversorgung unserer Patienten auch trotz der Krise fortführen zu können.

Wenn sie einen Rezeptwunsch haben, rufen Sie uns an. Teilen Sie uns mit was Sie benötigen. Damit Sie das Haus nicht verlassen müssen, bieten wir Ihnen einen Lieferservice an. Wenn Sie damit einverstanden sind, dann geben wir Ihr Rezept und Ihre Telefonnummer an die Witzlebenapotheke weiter. Die Weitergabe der Telefonnummer dient der Absprache eines Liefertermins. Für die Lieferung kann eine Bearbeitungsgebühr bis maximal 5 € anfallen. Wenn Sie keine Lieferung der Medikamente nach Hause wünschen, dann schicken wir Ihnen das Rezept auf dem Postweg zu.

Der Hauptübertragungsweg scheint die Tröpfcheninfektion zu sein. Theoretisch möglich sind auch Schmierinfektion, also Infektionen über kontaminierte Oberflächen. Da Virusbestandteile in Abstrichen der Atemwege, aber auch in der Tränenflüssigkeit und auch in Stuhlproben nachgewiesen werden können, muss zunächst davon ausgegangen werden, dass neben Speichel und feinen Flüssigkeitstropfen, die beim Husten und Niesen freigesetzt werden, auch durch Tränenflüssigkeit oder Stuhl übertragen werden kann.

Wie bei Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen schützen Husten- und Nies-Etikette, gute Händehygiene sowie die Einhaltung eines Abstandes von 1 bis 2 Meter zu potenziell Erkrankten auch vor einer Übertragung des neuartigen Coronavirus. Um Schmierinfektionen zu verhindern, sollte vor jedem Kontakt zu anderen Personen sowie z.B. vor der Zubereitung von Speisen, vor dem Essen, nach dem Toilettengang eine Händehygiene durchgeführt werden. Waschen sie dazu die Hände mit Wasser und Seife und verwenden Sie am besten Einweg-Papiertücher zum Trocknen der Hände. Alternativ kann zur Handhygiene bei nicht zu stark verschmutzten Händen auch Händedesinfektionsmittel angewendet werden.
Für weiterführende Informationen besuchen Sie bitte die entsprechenden Seiten des Robert Koch Institutes unter http://www.rki.de

Bei einer Ansteckung mit SARS-CoV-2 gibt es eine sehr große Varianz in der klinischen Ausprägung. Das Spektrum der Beschwerden reicht von symptomlosen Verläufen bis hin zu schweren Lungenentzündungen mit Ateminsuffizienz und Tod. Typische Symptome einer Infektion sind Fieber, trockener Husten, Schnupfen und Abgeschlagenheit. Auch Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen und Schüttelfrost können vorkommen. Einige Betroffene leiden an Übelkeit und Durchfall.

Aus unserer Sicht ist es derzeit schwierig für diesen Fall klare Empfehlungen zu geben. Die kassenärztliche Vereinigung empfiehlt zu Hause bleiben und die Hotline des Berliner Senats anzurufen: 030-90282828. Es wird davor gewarnt, eine der sechs Abklärungsstellen in Berlin aufsuchen. Laut Homepage der kassenärztlichen Vereinigung besteht in den dafür eingerichteten Abklärungsstellen die Möglichkeit einer Infektionsübertragung indem Menschen mit unklarem Infektionsstatus gemeinsam mit anderen zu testenden Personen im selben Wartebereich sitzen. Wir wissen nicht, ob diese Gefahr einer Infektionsübertragung inzwischen abgestellt wurde.

Für immobile Patientinnen und Patienten mit sehr schweren Erkältungserkrankungen, die zu Hause oder in Pflegeheimen einen Arzt benötigen wurde von der kassenärztlichen Vereinigung in Kooperation mit der Berliner Feuerwehr ein Fahrdienst eingerichtet. Dieser kümmert sich ab sofort täglich von 7 bis 22 Uhr um erkrankte Patienten und führt gegebenenfalls auch einen Test auf das Coronavirus durch. Der fahrende Dienst ist mit der notwendigen Schutzausrüstung ausgestattet wird über die Leitstelle der KV Berlin (Telefonnummer: 116117) gesteuert und ausschließlich dann angefordert, wenn sich herausgestellt hat, dass die Anrufenden sehr schwere Erkältungssymptome aufweisen und einen Hausbesuch benötigen.